Empfohlen, 2020

Tipp Der Redaktion

Was Sie über Blasenzysten wissen sollten
Warum brauchen wir Biotin oder Vitamin B7?
Elf eisenreiche Nahrungsmittel für Kleinkinder

Übergewicht oder Untergewicht kann das Risiko für Migräne erhöhen

Die meisten von uns waren zu einem bestimmten Zeitpunkt in unserem Leben von einer schmerzhaften Migräne betroffen, aber sind Körpergewicht und Migräne damit verbunden? Eine neue Metaanalyse untersucht den Zusammenhang zwischen Migräne-Risiko und Body-Mass-Index.


Neue Forschungsergebnisse legen nahe, dass ein zu geringes oder zu schweres Gewicht das Risiko einer Migräne erhöhen kann.

Migräne ist eine häufige Art von Kopfschmerzen, die Millionen von Menschen weltweit betrifft. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) berichtet, dass mindestens die Hälfte der erwachsenen Bevölkerung der Welt zwischen 18 und 65 Jahren im letzten Jahr Kopfschmerzen hatte. Mindestens 30 Prozent dieser Menschen hatten Migräne - ein schmerzhafter, wiederkehrender Kopfschmerz von mäßiger bis schwerer Intensität.

In den Vereinigten Staaten sind 12 Prozent der Bevölkerung von Migräne betroffen, und die Prävalenz ist bei Frauen dreimal höher - vermutlich aufgrund hormoneller Veränderungen.

Die Forscher verstehen noch nicht vollständig, was Migräne verursacht. Obwohl eine breite Palette von Medikamenten zur Linderung der Symptome einer Migräne zur Verfügung steht, bleibt ihre absolute Heilung schwer fassbar.

Ärzte empfehlen jedoch einige Lebensstiländerungen, um Migräne zu verhindern oder zu lindern. Zum Beispiel wurde vorgeschlagen, regelmäßig Mahlzeiten zu sich zu nehmen, eine gute Schlafhygiene zu haben, sich zu bewegen und Entspannungs- und Stressbewältigungstechniken zu verwenden, um die Symptome von Migräne zu reduzieren.

Darüber hinaus empfehlen Mediziner bei Patienten mit Fettleibigkeit, die auch Migräne haben, die Patienten, sich in ein Gewichtsabnahmeprogramm einzuschreiben, um ihre Symptome zu reduzieren.

Neue Untersuchungen untersuchen den Zusammenhang zwischen Migräne-Risiko und Übergewicht, Adipositas oder Untergewicht. Die Studie besteht aus einer neuen Meta-Analyse der vorhandenen Forschung und wurde in der Zeitschrift veröffentlicht Neurologie.

Moderate Korrelation zwischen BMI und Migräne-Risiko gefunden

Die Forscher stellten die Ergebnisse von 12 Studien zusammen und untersuchten sie mit fast 290.000 Teilnehmern. Sie definierten Adipositas als Body-Mass-Index (BMI) von 30 oder mehr und Untergewicht als BMI-Wert unter 18,5.

Die Studie ergab, dass Menschen mit Fettleibigkeit ein 27-prozentig höheres Migräne-Risiko hatten als Menschen mit normalem Gewicht, und Untergewichtige hatten ein 13-prozentig höheres Migräne-Risiko im Vergleich zu normalgewichtigen Patienten.

Die Ergebnisse blieben unverändert, bereinigt um mögliche Störfaktoren wie Alter und Geschlecht.

Dr. B. Lee Peterlin von der Johns Hopkins University School of Medicine, Mitglied der American Academy of Neurology und Mitautor der Studie, weist jedoch darauf hin, dass Alter und Geschlecht wichtige Variablen für die Korrelation zwischen Migräne-Risiko und Migräne waren BMI.

"Dies ist sinnvoll, da das Risiko von Fettleibigkeit und Migräne bei Frauen und Männern sowie bei jüngeren und älteren Menschen unterschiedlich ist", sagt Dr. Peterlin. "Sowohl das Risiko für die Adipositas-Erkrankung als auch das Auftreten von Migräne treten häufiger bei Frauen und bei jüngeren Menschen auf."

Dr. Peterlin fügt hinzu, dass die Risikokorrelation zwischen Migräne und BMI moderat war.

Da die Studie beobachtend war, können die Autoren keine Rückschlüsse auf den ursächlichen Zusammenhang zwischen BMI und Migräne ziehen. Dr. Peterlin wagt jedoch eine mögliche Erklärung:

"Es ist nicht klar, wie die Körperzusammensetzung Migräne beeinflussen kann. Fettgewebe oder Fettgewebe scheidet eine Vielzahl von Molekülen aus, die eine Rolle bei der Entwicklung oder Auslösung von Migräne spielen können. Es ist auch möglich, dass andere Faktoren, wie z. Medikamente oder andere Erkrankungen wie Depressionen spielen eine Rolle in der Beziehung zwischen Migräne und Körperzusammensetzung. ... Da Fettleibigkeit und Untergewicht potenziell veränderbare Risikofaktoren für Migräne sind, ist die Kenntnis dieser Risikofaktoren sowohl für Menschen mit Migräne als auch für Migräne von entscheidender Bedeutung Ärzte. "

Eine weitere Einschränkung der Studie kann darin bestehen, dass in etwa der Hälfte der Studien Migräne und BMI von den Teilnehmern gemeldet wurden, was dazu führen könnte, dass einige der Daten ungenau waren.

Die Autoren geben zu, dass weitere Forschungen erforderlich sind, um zu bestätigen, dass Gewichtsabnahme oder Gewichtszunahme dazu beitragen kann, das Risiko von Migräne zu senken.

Erfahren Sie, wie eine neue Behandlung Kindern mit Migräne sofortige Linderung verschaffen kann.

Beliebte Kategorien

Top